Ein Rucksack voller Möglichkeiten – Inklusion beginnt mit Verständnis

Was macht den Sensory Bag so besonders?
Der Sensory Bag ist ein strukturiertes Inklusionsangebot für öffentliche und öffentlich zugängliche Einrichtungen – von Kitas und Bildungseinrichtungen bis hin zu Museen und Freizeiteinrichtungen: praxistauglich, nachvollziehbar und sofort einsetzbar.
Inklusion scheitert oft nicht am Willen – sondern an der Umsetzung
Öffentliche Einrichtungen stehen zunehmend vor der Aufgabe, Teilhabe für alle Kinder zu ermöglichen. Für neurodivergente Kinder oder Kinder mit besonderen Bedürfnissen sind reizintensive Umgebungen jedoch häufig eine echte Hürde.
Was meist fehlt, ist nicht das Bewusstsein – sondern eine praxistaugliche Lösung, die ohne zusätzlichen organisatorischen Aufwand im Alltag funktioniert.
Ziel ist eine klare, verlässliche Unterstützung – ohne Fachwissen vorauszusetzen und ohne zusätzliche Hürden für Mitarbeitende.
Wenn Reize überfordern
Unvorhersehbare Lautstärke und Enge können Stress auslösen.
Helles Licht oder viel Bewegung im Umfeld erschwert Fokus.
Ungewohnte Abläufe können Unsicherheit und Rückzug verstärken.

Reizüberflutung ist für viele Kinder Alltag – ein kurzer Rückzug kann helfen, Sicherheit und Orientierung wiederzufinden.
In vielen Einrichtungen fehlen geeignete Mittel, um Kindern in solchen Momenten kurzfristig und respektvoll zu helfen. Die Folge: Teilhabe wird erschwert – nicht aus bösem Willen, sondern weil passende Werkzeuge fehlen.
Der Sensory Bag – ein strukturiertes Inklusionsangebot
Der Sensory Bag ist ein physischer Rucksack mit standardisierter Ausstattung: ein durchdachtes Set sensorischer Hilfsmittel, das Einrichtungen Kindern zeitlich begrenzt zur Verfügung stellen können.
Im Alltag bedeutet das: Der Sensory Bag wird bei Bedarf ausgegeben (in der Regel gegen Pfand), genutzt und anschließend wieder zurückgegeben. So entsteht ein klares, nachvollziehbares Angebot – ohne therapeutisches Fachwissen vorauszusetzen.
Er ist kein Therapieersatz und kein Spielzeug, sondern ein praktisches Hilfsmittel für den öffentlichen Raum: verständlich, standardisiert und schnell nutzbar.
- Unterstützung bei Selbstregulation und Reizverarbeitung
- Mehr Sicherheit und Orientierung in belastenden Situationen
- Eine niedrigschwellige Hilfe mit klar definierten Abläufen im laufenden Betrieb
- Standardisiertes Set in einem Rucksack
- Ausgabe & Rücknahme durch die Einrichtung
- Zeitlich begrenzte Nutzung, danach Rückgabe
Der Sensory Bag folgt einem klaren Aufbau mit festen Kategorien und Bestandteilen. Die Inhalte und ihre Funktion haben wir transparent zusammengestellt.
Inhalt & Ausstattung ansehenEntwickelt aus eigener Erfahrung
Das Konzept ist nicht theoretisch entstanden, sondern aus dem Alltag einer Familie mit einem autistischen Kind. Die zentrale Frage war nie, ob Inklusion wichtig ist – sondern wie sie im echten Leben funktionieren kann: ohne Überforderung, ohne zusätzliche Hürden und ohne Fachwissen vorauszusetzen.
Diese Perspektive prägt den Sensory Bag: praxisnah, respektvoll und auf Augenhöhe.
Für Kinder. Für Einrichtungen. Für mehr Teilhabe.
Der Sensory Bag richtet sich an Einrichtungen, die Inklusion nicht nur mitdenken, sondern umsetzen möchten. Er ist flexibel einsetzbar und lässt sich an unterschiedliche Altersgruppen und Bedürfnisse anpassen.
Reizärmere Teilhabe ohne Sonderlogistik.
Unterstützung in intensiven Umgebungen.
Ein standardisiertes, erklärbares Angebot.
Hier finden Sie die organisatorische Perspektive: Einsatz im Betrieb, Verantwortlichkeit, Ablauf und wie der Sensory Bag als verlässliches Angebot integriert werden kann.
Mehr erfahren – speziell für Einrichtungen